Innovationsförderung
Brainstorming fördert die Kreativität und ermöglicht es MitarbeiterInnen, neue und unkonventionelle Ideen zu äußern, ohne Kritik oder Bewertung befürchten zu müssen.
Mitarbeitendenbeteiligung
Die Einbindung von MitarbeiterInnen aus verschiedenen Bereichen fördert die Zusammenarbeit und Identifikation mit dem Unternehmen.
Problemlösungskompetenz
Durch die Vielfalt an Ideen können effektive Lösungen für komplexe Probleme gefunden werden. JedeR Beteiligte bringt einen anderen Blickwinkel und anderer Erfahrungswerte mit ein, die für die Lösungsfindung hilfreich sind.
Kosteneinsparungen
Aus der Gruppe entwickelte Ideen können zu Prozessoptimierungen und Kosteneinsparungen führen.
Anwendungsvorraussetzungen
- Klare Definition des Themas bzw. des zu lösenden Problems.
- Offene und kreative Atmosphäre, wie z. B. einen Innovationsraum.
Wesentliche Schritte
Auswahl und Einladung der Teilnehmenden
- Die TeilnehmerInnen sollten aus möglichst verschiedenen Bereichen kommen und unterschiedliche Perspektiven vertreten.
- Eine Gruppengröße von 5-10 Personen ist zu empfehlen.
- Die Tageszeit hat Einfluss auf die Kreativität (Brainstorming Session sollte z. B. nicht früh am Morgen oder direkt nach dem Mittagessen stattfinden) und sollte bei der Terminplanung beachtet werden.
Durchführung
- Vorstellungsrunde: Falls sich der Personenkreis noch nicht kennt, ist eine Vorstellung der Teilnehmenden oder der Einstieg mit Icebreaker-Fragen zu empfehlen, um eine lockere und vertraute Atmosphäre zu schaffen.
- Moderation: Erklärung des Themas bzw. der Problemstellung, um Missverständnisse zu vermeiden; Erläuterungen zum geplanten Ablauf geben.
- Ideengenerierung: Die TeilnehmerInnen werden animiert, frei zu assoziieren und alle Ideen zu äußern, ohne diese zu bewerten oder zu kritisieren. Moderation kann „Lock- oder Reizfragen“ stellen, um Ideenäußerung anzuregen.
- Ideensammlung: Alle Ideen (unabhängig, ob sinnvoll oder nicht) werden für alle sichtbar dokumentiert mittels Flipcharts, Post-Its, Karten oder auf digitalen Whiteboards.
- Ideenbewertung: Ideen werden auf Unklarheiten geprüft und ggf. bereinigt. Anschließend erfolgt eine Diskussion und kritische Prüfung (durch Gruppe oder Einzelperson) der einzelnen Ideen, sowie eine mögliche Priorisierung (z. B. in die Kategorien: sofort realisierbar, mittelfristig realisierbar, unbrauchbar) bzw. Clusterung nach Themen.
- Umsetzungsplanung: Entwicklung eines Aktionsplans zur Umsetzung der vielversprechendsten Ideen.
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Sie haben Fragen zur Methode oder möchten gern weitere Informationen? Melden Sie sich gern beim Team von Prof. Bach an der Technischen Universität Ilmenau!
Kennzahlen zur Erfolgsmessung
- Anzahl der generierten Ideen.
- Qualität und Innovationsgrad der Ideen.
- Anzahl der umgesetzten Ideen.
- Kosteneinsparungen oder Umsatzsteigerungen durch umgesetzte Ideen.
- Mitarbeiterzufriedenheit und -engagement.
Mögliche Herausforderungen
- In Gruppen kann es sich schwierig erweisen, gute Ideen zu erkennen.
- Auf Gruppengröße achten: Zu große Gruppen können sowohl die Qualität und Quantität der Ideen negativ beeinflussen.
- „Kognitive Restriktion“: Während andere ihre Ideen vortragen, konzentriert man sich auf die eigenen Ideen und nimmt wenig von den Ideen anderer auf.